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Interview: Chains of Agony

Hey, mein Name ist Lord Suicide und ich bin der Mann hinter dem Projekt “Chains Of Agony”.
Gegründet wurde Chains Of Agony 2012 noch mit dem Hintergrund experimentellen Goth-Elektro mit niederländischem Hardcore zu kombinieren, aber nach persönlichen Differenzen mit meinem damaligen Kumpel, der mit dabei war und einer kleinen Pause habe ich angefangen mehr in die Aggrotech Szene zu gehen, wo ich bislang auch mein Unwesen treibe!

Seit meiner frühen Erinnerung war in meinem Universum Musik das allerwichtigste. Sei es mein früher Kontakt zu den Spice Girls, Tic Tac Toe oder Michael Jackson, die unzähligen Stunden Viva die ich in meiner Kindheit geschaut habe, die Loveparade, die mich seit 1996 begleitet oder der Wunsch Musiker zu werden, den ich seit meinem 6. Lebensjahr habe. Musik war immer da!

Leider kann ich gar nicht von der Musik leben, eher zahle ich noch drauf 😉 Beruflich bin ich noch als Anlagenführer tätig, ist genauso langweilig wie es klingt, dafür habe ich aber dort genug Zeit mir in meinem Kopf schon die nächsten Gedanken für neue Songs zu machen.

Meistens sitze ich in meinem Studio und spiele mit meinen Synths einfach drauf los, bis ich eine Melodie gefunden habe, die als Chorus funktionieren könnte, anschließend fange ich daraufhin an ein Gerüst drumherum zu bauen und dazu gehört dann auch ein Stück weit der Text.
Das ich denText vor dem eigentlichen Song habe kommt eher selten vor.

Da habe ich ganz unterschiedliche. Sei es eine Erfahrung aus dem eigenen Leben, eine Erfahrung von Freunden, Filme und Serien, andere Songs, Nachrichten… Ich habe gelernt nicht danach zu suchen, denn die Inspiration findet immer einen Weg zu dir und du merkst wenn da etwas ist, was super in einem Song verarbeitet werden kann

Den Anfang macht natürlich der aktuellste Song, der ziemlich nach vorne geht, anschließend gibt es eigentlich eine bunte Mischung aus der Discografie, Hauptsache es geht durchgehend nach vorne und die Energie verliert zu keiner Sekunde seine Power, dazwischen darf aber mal hier und da auch kurz eine Verschanufpause existieren. Das große Finale sollte immer der “größte Song” geben!

Musik hat für mich schon immer den höchsten Stellenwert gehabt und wird es auch mit Sicherheit bis zu dem Tag an dem ich meinen letzten Atemzug nehme, aber so wirklich den Gedanken zu haben irgendwann mal als Musiker im besten Falle zu arbeiten hat sich im Alter von 6 Jahren das erste Mal bemerkbar gemacht. Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle den “Guano Apes” die definitiv der Auslöser dafür waren.

Da bin ich total offen, es kann auch mal Metalcore, Popmusik, Techno oder Deutschrap sein. Sobald ich etwas bei der Musik fühle, höre ich sie. Aber ich würde schon sagen, dass Gitarren-und elektronische Musik stark dominiert.

Ich bin stark beeinflusst von Slipknot und Marilyn Manson, aber wenn es direkt um die AggrotechSzene geht, dann sind es Suicide Commando, Dawn Of Ashes und definitiv Agonoize, die mich stark inspiriert haben (letztere haben ebenso stark zu dem Bandnamen Chains Of Agony ohne es zu wissen beigetragen! Vielleicht kommt der ein oder andere ja auf die beiden Zusammenhänge ;))

Ganz klassisch das Mikrofon, wenn wir hier von der Produktion reden. Wenn es allgemein um Elektronik geht, dann würde ich sagen die Erfindung vom Plattenspieler war schon was ganz Innovatives, an der ich noch heute sehr viel Freude habe

Die schönste Erfahrung ist ganz klar jedes Mal der Gang auf die Bühne, wenn das Adrenalin aufvollen Touren ist und der erste Song losgeht. Einfach magisch! Die schlimmste Erfahrung war definitiv mein erster Auftritt. Auf dem Weg zur Location habe ich einen Anruf erhalten, dem man wirklich niemanden wünscht. Aufgrund dieser schlechten Nachricht habe ich dann eventuell doch
ein wenig zu tief ins Glas geschaut, auf der Bühne hat der Laptop durchgehend Probleme gemacht, sodass die Musik mehr gestottert hatte als das der Song abgespielt wurde, um zu guter Letzt hat sich dann noch ein großes Gothic-Musikmagazin dazu nicht so ganz positiv geäußert, da dies ein Auftritt im Rahmen eines Bandcontestes war. Eine Erfahrung, die einmal definitiv genügt.

Nein, es gilt einfach nur: AUGEN ZU UND DURCH!

Mach dir keinen Kopf und lebe einfach drauf los ohne großartig nachzudenken, es wird nur noch
schlimmer

Die Wohnung putzen

Katzenmensch
Launisch
Musikfanatisch
Süchtig nach Horrorfilmen
Vegan

Danke für euren Support! Jeder einzelne von euch ist der Grund, warum ich weitermache!

15.08.2026 Gastauftritt bei NOCTUA – Infos hier: https://schwarz-ontour.de/noctua/

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